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Etiketten, Packliste und Liefernachweis

Morgens in der Backstube wird jede Tüte und jede Kiste einem Kunden zugeordnet. Mit Etiketten in Tourreihenfolge stellen Sie die Ware gleich so hin, wie der Fahrer sie braucht: Stopp 1 vorne, der letzte Stopp hinten. Der Fahrer scannt die Etiketten beim Einladen und an der Tür, so geht keine Tüte an den falschen Kunden.

Etiketten drucken

  1. In der Tourenplanung oben auf „Etiketten“ tippen: Etiketten aller Touren des Tages. Für eine einzelne Tour: an der Tour „Mehr“ › „Etiketten und Packliste“.
  2. Format wählen:
    • A4-Bogen (3 × 8): 24 Etiketten je Blatt, 70 × 37 mm, gängige Bürobögen aus dem Schreibwarenhandel. Ist ein Bogen schon angebrochen, tragen Sie unter „Freie Plätze am Anfang des Bogens“ ein, wie viele schon fehlen.
    • Etikettendrucker: ein Etikett je Seite, 100 × 50 mm. Im Druckfenster den Etikettendrucker wählen.
    • Packliste: eine A4-Seite je Tour mit allen Stopps in Tourreihenfolge, Ware, Kisten und einem Kästchen zum Abhaken.
  3. Auf Wunsch „Ein Etikett je Kiste“: Dann bekommt jede Kiste ihr eigenes Etikett mit „Kiste 2/3“.
  4. „Drucken“.

Auf jedem Etikett stehen groß die Stoppnummer in der Farbe der Tour, Tourname, Datum, Kunde mit Adresse, die Ware, ein QR-Code und ein vierstelliger Code darunter. Gedruckt wird nur, was noch offen ist und Ware hat; erledigte Stopps und reine Abholungen fehlen.

Ändert sich die Reihenfolge nach dem Druck (Eilauftrag, umgehängter Stopp), stimmen die Nummern auf den Etiketten nicht mehr. Drucken Sie die Etiketten der Tour dann neu. Der QR-Code bleibt gültig, denn er gehört zum Kunden auf dieser Tour, nicht zur Nummer.

Das Modul schalten Sie in der Verwaltung unter „Etiketten und Packliste“ ein oder aus.

Etiketten in der Fahrer-App scannen

Der Fahrer braucht dafür nichts außer der Fahrer-App, die Kamera des Handys liest den QR-Code. Das geht auch ohne Internet.

  • Beim Beladen: In der Tourübersicht steht „Beladen: 3 von 12 gescannt“. Mit „Scannen“ öffnet sich die Kamera; der Fahrer hält ein Etikett nach dem anderen davor. Die App sagt jedes Mal, welcher Stopp geladen ist und wie viele noch fehlen. Gehört ein Etikett zu einer anderen Tour, sagt sie das sofort.
  • An der Tür: Im Stopp steht „Etikett an der Tür“. Der Fahrer scannt das Etikett der Ware, die er gerade übergibt. Ist es das falsche, zeigt die App, zu welchem Stopp es gehört.
  • Kamera geht nicht? Den vierstelligen Code unter dem QR-Code ins Feld „Code“ tippen und „Übernehmen“.

Pflicht für den Ablauf

In der Verwaltung unter „Liefernachweis in der Fahrer-App“ legen Sie fest, was der Fahrer vor „Erledigt“ tun muss. Foto und Unterschrift stellen Sie dort wie bisher auf „aus“, „optional“ oder „Pflicht“. Dazu kommen vier Schalter unter „Pflicht für den Ablauf“:

SchalterWas dann gilt
Etikett beim Beladen scannenEin Stopp, dessen Ware beim Einladen nicht gescannt wurde, kann nicht erledigt werden.
Etikett an der Tür scannen„Erledigt“ geht erst nach dem Scan des richtigen Etiketts beim Kunden.
Reihenfolge der Tour einhalten„Erledigt“ geht erst, wenn alle Stopps davor erledigt oder als nicht angetroffen gemeldet sind.
Eine Tour fertig vor der nächstenFährt ein Fahrer mehrere Touren am Tag, meldet er Stopps der späteren Tour erst, wenn die frühere fertig ist.

Die beiden Scan-Schalter gehen nur, wenn das Modul „Etiketten und Packliste“ eingeschaltet ist. „Nicht angetroffen“ kann der Fahrer immer melden. Was fehlt, steht in der Fahrer-App unten über „Erledigt“, daneben „Was tun?“ mit Hilfe.

Unser Rat zum Start: erst nur Etiketten drucken, nach einer Woche den Scan beim Beladen einschalten, den Scan an der Tür für Kunden mit ähnlicher Ware (Kindergärten, Heime, Filialen).

Nachweis je Abgabeart

Nicht jede Lieferung geht in die Hand des Kunden. Steht die Ware am Hintereingang, reicht keine Unterschrift, dafür braucht es ein Foto. Nimmt der Nachbar die Tüte, soll er unterschreiben. Mit dem Schalter „Nachweis je Abgabeart“ in der Verwaltung unter „Liefernachweis in der Fahrer-App“ fragt die Fahrer-App vor „Erledigt“: „Wie übergeben?“

AbgabeartVorbelegung
An den KundenFoto und Unterschrift optional
An einen NachbarnUnterschrift Pflicht, Foto optional; der Fahrer trägt Name und Hausnummer des Nachbarn ein
Am AblageortFoto Pflicht
In den BriefkastenFoto optional
Ins SchlüsselfachFoto Pflicht

In der Tabelle darunter stellen Sie je Art ein, ob sie erlaubt ist und ob Foto und Unterschrift aus, optional oder Pflicht sind. Die Schalter „Unterschrift“ und „Foto“ oben gelten dann nur noch, solange keine Art gewählt ist.

Je Kunde abweichend: In den Kundendaten steht unter „Liefernachweis je Abgabeart für diesen Kunden“ dieselbe Tabelle. „wie Betrieb“ übernimmt Ihre Einstellung; ändern Sie nur, was bei diesem Kunden anders ist, etwa „In den Briefkasten“ nicht erlaubt oder beim Kunden selbst immer mit Unterschrift. Kunden mit „Nur persönlich übergeben“ bekommen nur „An den Kunden“.

„Pflicht nicht möglich“ mit Grund: Verweigert jemand die Unterschrift oder geht die Kamera nicht, steht der Fahrer sonst vor einem grauen „Erledigt“. Schalten Sie in der Verwaltung „„Pflicht nicht möglich“ mit Grund“ ein, tippt der Fahrer „Pflicht nicht möglich?“ und wählt einen Grund oder schreibt einen eigenen. Das ersetzt nur Foto und Unterschrift, nie Etiketten-Scans, Reihenfolge oder Temperaturen. Den Grund sehen Sie in der Tourenplanung am Stopp und auf dem Lieferschein.

Art und Grund stehen in der Tourenplanung unter dem erledigten Stopp („An Nachbarn: Huber, Nr. 5“) und auf dem Lieferschein unter „Abgabe“.

Siehe auch Warnungen und Was geht ohne Internet?.

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